Kostenfalle

Kostenfalle

Wenn man im nicht EU-Ausland die Landeswährung abhebt oder im Geschäft mit seiner Kreditkarte zahlt, ist folgendes zu beachten:
Einige Geräte bieten an, den Betrag gleich in Euro umzurechnen (DCC = Dynamic Currency Conversion) .
An Geldautomaten oder Kartenterminals außerhalb des Euroraumes kann das teuer werden.

Die Gebührenfalle ist oft als harmloser Service getarnt:
auf dem Display des Kartenlesers oder Geldautomaten wird gefragt, ob der zu belastende Betrag eurem Konto direkt in Euro belastet werden soll.
Auf den ersten Blick scheint es naheliegend, dass die ausländische Bank den Betrag gleich selbst umrechnet.
Jedoch genau hier lauert die Kostenfalle.
Die geldausgebende Bank legt jetzt den Wechselkurs selbst fest und fügt bei dieser Gelegenheit oft auch gleich Gebühren hinzu, die kaum zu erkennen sind. Das kann bei einigen Geldinstituten einen pauschalen Zuschlag von bis zu 5% bedeuten .
Bei umgerechnet 300 Euro ergibt sich dann ein Kursnachteil von 15 Euro !

Die Geldautomatenbetreiber verschleiern hierbei einiges. Oft weisen sie deutlich darauf hin, dass „keine Gebühren anfallen“.
Auf anfallende Kursaufschläge wird jedoch nicht hingewiesen.
Außerdem sind die Displayanzeigen der ATM-Cash Geldautomaten so gestaltet, umeist auch durch entsprechende Farbgebung,
dass man intuitiv die Sofortumrechnung in Euro wählen möchte.

Daher unbedingt die Zahlung in der Währung des Aufenthaltlandes vorziehen.
Die Umrechnung wird dann von eurer Hausbank erst später bei Buchung in Deutschland erfolgen, mit besseren Wechselkurs und ohne Zuschläge.

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