Khao Lak

Khao Lak

Do.27.02.14
Wir haben gestern Abend nach 1 Stunde Fahrzeit um 18 Uhr, unser letztes Rundreiseziel, Khao Lak erreicht.
Bei Ankunft im Bhandari Resort dann die Überraschung: wegen Überbuchung können wir nicht einchecken.
Die Hotelmanagerin möchte uns upgraden: es steht ein höherpreisiges Pool Access Zimmer im Schwesterhotel Oriental Resort zur Verfügung.
Beide Hotels sind durch den tropischen Garten miteinander verbunden.
Alle Einrichtungen des Bhandari Resort stehen auch uns zur Verfügung.
Als Ausgleich erhalten wir je 3 mal 60 Min. Aromatherapiemassage und 4 Abendessen. Am Abreisetag steht uns ein kostenloser Transfer zum Flughafen nach Phuket zur Verfügung . Wir akzeptierten das Angebot und bezogen das 32qm große Zimmer.
Dieses ist in modernem Thai-Stil eingerichtet, verfügen über Sitzecke, Flachbild-TV, Tee-/Kaffeebereiter, Minibar , Klimaanlage, Safe, Bad, Dusche / WC, Föhn

Holidaycheck spricht eine Weiterempfehlungsrate von 95% aus.
Von unserer Terrasse hat man direkten Zugang zum 50m langer Pool.

Neben dem Empfang mit Lobby, Internetecke (inklusive), Restaurant mit internationalen Spezialitäten, Big Tree Bar und Spa.
Zentral liegt der Swimmingpool , ein Whirlpool und die Poolbar.

Allen Gästen stehen kostenfrei Liegen, Sonnenschirme und Badetücher zur Verfügung.
Die gepflegte Hotelanlage besteht aus mehreren ein- und zweistöckigen Gebäuden in einer tropischen Gartenanlage.
Beide Resorts liegen nur etwa 100 Meter vom Strand enfernt.

Das Zentrum Khao Laks mit seinen Restaurants, Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten erreicht man in 10 Gehminuten.
Mit der Tauchbasis Sea Dragon , welche von dem deutsche Stephan Dietrich geleitet wird, werde ich am kommenden Samstag & Montag mehrere lokale Wracks besuchen.

Fr.28.02.14
Heute stellte sich sich die Frage: relaxen am Strand oder Pool ? Da wir grundsätzlich die Natur bevorzugen, ist die Antwort einfach.
Nach dem Frühstück um 8 Uhr haben wir den Tag am Strandabschnitt unseres Hotel verbracht. Der gesamte Strand von Khao Lak ist öffentlich.

Liegen und Sonnenschirme sind verboten, auch Jetski oder sonstige Wassersportaktivitaeten sind untersagt.
Wir genießen diese Ruhe. Der Devisen-Wechselkurs ist momentan sehr hoch. Für einen Euro erhält man 44 Thai Bath, das schont die Urlaubskasse.

Sa.01.03.14

Tauchgang Nr.264 sollte ein Highlight werden. Wir betauchen die Sea Chart 1.
Das Frachtschiff wurde 1970 in Emden, Deutschland gebaut. Sie wurde nach mehreren Besitzerwechseln schliesslich 2008 von der Firma Sea Chartering in Bangkok erworben und diese benannte sie in M/V Sea Chart 1 um.Während sie erfolgreich Handel über die südostasiatischen Schifffahrtswege trieb, traf sie vollbeladen mit 1,200 Tonnen Holz, im August 2009 zwischen Myanmar und Vietnam auf ein schweres Unwetter und begann sich mit Wasser zu füllen. Danach trieb sie allmählich immer näher auf die Thaiküste zu und versank schliesslich ausserhalb des Hafens Thap Lamu in der Nähe von Khao Lak. Alle Passagiere sowie die gesamte Besatzung wurden von der thailändischen Marine gerettet.Der Zutritt zum Wrack war wegen Unklarheiten im Bergungsrecht bis 2011 verboten, dann wurde die M/V Sea Chart 1 für Taucher freigegeben.Sie liegt in ausgezeichnetem Zustand in 40m Tiefe auf der Steuerbordseite und hat mit ihren 85m Länge und 12m Breite immer noch einen grossen Teil ihrer Originalladung an Bord. Ihre Grösse und der Wachstum von neuem marinen Leben sowie die Anwesenheit zahlreicher Fische machen jeden Tauchgang zu einer neuen Offenbarung
Quelle: http://www.seadragondivecenter.com
Schwierigkeitsgrad: nur für erfahrene Taucher
Tauchzeit 44 Min., max. Tauchtiefe 40m, Sichtweite 25m

Tauchgang Nr.265 – Thai Muang Wrack

So.02.03.14
Heute haben wir die nördliche Umgebung von Khao Lak mit dem Motorroller erkundet.

Mit einer Honda 125ccm fuhren wir zunächst ca 25 km bis nach Takuapa. Dort besuchen wir die Tsunami Gedenkstätte.

Buddha wacht über die Seelen der vielen Opfer.

Anschließend ging es mit dem Longtailboat hinueber auf die Insel Ko Kho Khao.

Hier gibt es nur einige wenige Hotels an der Südküste, auf der Hauptstraße begegnet uns fast kein Verkehr.
Die Insel ist touristisch kaum erschlossen.

An der Westkueste lockt ein schöner, etwa 10km langer naturbelassener Sandstrand, am Hula-Beach genießen wir einen leckeren Mango-Shake.

Auf unserem Rückweg lag noch der kleine “Regenbogen Wasserfall”, welcher momentan aber auf Grund der Trockenperiode kaum Wasser führt.
Einige Thaifamilien mit ihren badenden Kindern sitzen am Ufer.

Das Polizeiboot, welches am 26.12.2004 vom Tsunami ca.2 km ins Hinterland gespült wurde, liegt im Ortsteil Bang Niang von Khao Lak.

Mo.03.03.14 8 Uhr Treffen an der Tauchbasis der Sea Dragon. Es folgt ein kurzes Briefing sowie das Verladen des Tauchgepaeck und der 12 Liter Aluminiumflaschen. Mit dem Pickup fahren wir etwa 10 Min. zum Bangsak Beach. Das gleichnahmige Wrack erreichen wir nach einer Fahrzeit von 30 Min. mit dem Longtailboat.

Das Wrack, welches nach dem Dorf Bangsak benannt wurde, ist ein altes Zinnförderboot. Es sank 1984 unter ungeklärten Umständen und liegt in einer Tiefe von ca. 18m. Das Boot gehörte der Boonsung Zinnförder Gesellschaft und förderte entlang der Andamanensee Küste während des Zinnbooms, der Anfang der 90er Jahre endete. Zunächst war das Wrack wegen seiner Größe zu nahe an der Oberfläche und somit eine Gefahr für die Schifffahrt. Die thailändische Marine wurde beauftragt das Schiff zu sprengen und somit die Höhe durch den Einsturz deren Decks zu verringern. So entstand das Wrack, welches wir heutzutage betauchen.Im Laufe der Jahre haben sich viele Muscheln, Hart und Weichkorallen an dem Wrack niedergelassen und so ein künstliches Riff gebildet, welches immer wieder große Fischschwärme anzieht. Dieser Tauchplatz beherbergt einen ausserordentlichen Fischreichtum, inklusive hier heimischer Seepferdchen, neugieriger Fledermausfische, grosser Familien von Igelfischen und verschiedenste Nacktschnecken, sowie grosse Schulen von Barrakudas und der gelegentliche Besuch eines Leopardenhais.
Quelle: http://www.seadragondivecenter.com

Gegen Abend ging es für eine Stunde zur Aromatherapiemassage im Spa des Hotel.


Di.04.03.14
Am heutigen Vormittag besuchten wir mit dem Motorroller das “Sea Turtle Conservation Center”.

Es befindet sich auf dem Gelände eines Marinestützpunktes ca. 5km südlich von Khao Lak.
Hier werden verletzte oder kranke Meeresschildkröten gepflegt und versorgt.

In mehreren Becken werden Tiere unterschiedlichen Alters gehalten. Königin Sirikit ist Schirmherrin dieses Naturschutzprojektes.

Der “Small Sandy Beach” liegt innerhalb des Lamru Nationalparkes. Hier verbrachten wir den Nachmittag.

Mi.05.03.14
Nach dem Frühstück haben wir uns ein schattiges Plätzchen an dem vorgelagerten Hotelstrand gesucht.

Da es um die Mittagszeit sehr heiß wird, zog es uns zurueck auf unser klimatisertes Zimmer.
Für eine erfrischende Abkühlung sorgt der 1, 6m tiefe Pool vor unserer Terrasse.
Am späten Nachmittag wollten wir noch einmal den Wochenmarkt besuchen, der immer Samstag, Montag und Mittwoch geöffnet hat.
Er lässt sich nach 20 Min. Strandspaziergang erreichen.
Da wir diesen in den letzten Tagen bereits besuchten, hatten wir noch den Insektenstand in Erinnerung.
40 Bath kostet ein Schälchen Proteine, bestehend aus Grashuepfer, Larven und Heuschrecken.
Die “Spezialität” wird noch mit grünen Pfeffer und Oel nachgewuerzt. Schmeckt kross, leicht nussig und frittiert 🙂

Den Abend haben wir in einer Strandbar ausklingen lassen.

Do.06.03.14
Unser letzter Urlaubstag bricht an, den wir am Hotelpool des Bhandari Resort verbringen.
Zunaechst haben wir unsere Rueckfluege Online im Buchungssystem der Airlines kontrolliert.
Bis jetzt ist alles “on time”.
Heute Abend haben wir den Transfer zum Flughafen nach Phuket für 18:30Uhr bestellt.
21:55 take off mit Bangkok Air nach Bangkok, Landung 23:20 Uhr
Rueckflug mit Etihad am Freitag morgen um 02 Uhr.
Stop over in Abu Dhabi und Weiterflug mit Air Berlin nach Düsseldorf, Landung gegen 13 Uhr.
Heute Nachmittag nutzen wir den letzten Voucher für eine Aromatherapiemassage.

Fazit:
Thailand ist nach wie vor für uns ein empfehlenswertes Reiseziel.
Es muss sich dringend politisch neu ausrichten.
Leider verunsichern die monatelangen, anhaltenden Proteste potenzielle Urlauber.

Während unserer Reise gab es für uns keine Einschränkungen auf Grund der Aktivitäten der Opposition.
Lediglich in Bangkok haben wir diese als Randerscheinungen wahrgenommen.
Alle Sehenswürdigkeiten waren geöffnet und zugänglich.
1200 Fotos und über 3 Std. Videomaterial warten darauf, bearbeitet zu werden.
Sawasdee, auf ein Wiedersehen im Land des Lächelns…

 

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